Sparten Ordnung

§1 Zweck der Sparte

(1) Zweck der Sparte ist die Förderung und Pflege des sportlichen Schießens mit Sportwaffen nach dem aktuell gültigen Sporthandbuch des Verbandes „Bund deutscher Sportschützen 1975 e.V.“. Die Sparte will seine Mitglieder zu gemeinschaftlichen Schießübungen vereinigen und auch Jugendliche im sportlichen Schießen fördern.

§2 Aufnahme von Mitgliedern

(1) Gesuche um Aufnahme sind schriftlich an die Spartenleitung zu richten. Über die Aufnahme entscheidet die Spartenleitung. Ein zurückgewiesenes Aufnahmegesuch kann vor Ablauf eines Jahres nicht erneuert werden.

(2) Personen, die sich in besonderer Weise um die Sparte verdienst gemacht haben, können von der Spartenleitung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

(3) Mindestens 2x Probeschiessen vor Aufnahme.

§3 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

a) durch Austritt. Er kann durch schriftliche Erklärung bis zum 30. September des Kalenderjahres der Spartenleitung gegenüber erfolgen. Geschieht er nicht bis zum 30. September des Geschäftsjahres, hat das Mitglied die Beiträge und sonstigen Leistungen für das darauf folgende Jahr voll zu entrichten.

b) durch Ausschluss. Er kann erfolgen bei Verletzung der Satzung, bei Verstoß gegen die anerkannten sportlichen Regeln und grober Verletzung von Sitte und Anstand, bei Schädigung des Ansehens und der Interessen des Vereins/Sparte. Der Ausschluss kann auch erfolgen bei einer rechtskräftigen Verurteilung wegen eines Vergehens; er muss erfolgen bei rechtskräftiger Verurteilung wegen eines Verbrechens. Über den Ausschluss entscheidet die Spartenleitung im Sinne des Waffengesetzes.

Bei Nichteinhaltung der Regeln, hält sich die Sparte eine Ausschließung des Mitgliedes mit sofortiger Wirkung vor. Parallel wird das Mitglied der zuständigen Polizeibehörde gemeldet und beim Verband abgemeldet.

Mit Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ämter und Rechte. Geleistete Beiträge werden nicht zurückgewährt.

§4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen der Sparte teilzunehmen. Die Mitglieder verpflichten sich, die Sparte nach besten Kräften zu fördern und die von der Spartenleitung erlassenen notwendigen Anordnungen, vor allem die zur Durchführung eines ordnungsgemäßen Schießbetriebs, sowie jeweils im Interesse der Sparte/Vereins gelegene Empfehlung zu befolgen. Sportliches und ehrliches Verhalten beim Schießen ist wesentlicher Grundsatz der Mitgliedschaft. Die rechtzeitige Entrichtung des Jahresbeitrages bis zu 31. September für das darauf folgende  Kalenderjahr gehört ebenfalls zu den Pflichten der Mitglieder. Die Teilnahme von 18-mal im Jahr am Training, sowie an einem Wettkampf des Verbandes ist Pflicht. Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Spartenleitung festgelegt wird. Alle Einnahmen dienen zur Bestreitung des anfallenden Spartenaufwandes. Ehrenmitglieder genießen die Rechte der ordentlichen Mitglieder ohne deren Vereinspflichten – die Verpflichtungen gegenüber der zuständigen Polizeibehörde, dem Waffengesetz und dem Verband bleiben bestehen.

§5 Die Spartenleitung

(1) Die Spartenleitung besteht aus jeweils einem Spartenleiter, Geschäftsführer, Kassenwart.

(2) Die Mitglieder der Spartenleitung werden mit einfacher Stimmenmehrheit in der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur nächsten Wahl im Amt.

(3) In seinen Sitzungen entscheidet die Spartenleitung mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Spartenleiters. Über die Sitzungen ist ein Protokoll zu führen.

§6 Auflösung der Sparte

(1)   Die Auflösung der Sparte muss gemäß Satzung § 10 Pkt. 3 erfolgen. Der
Vorstand hat das Recht eine Sparte aufzulösen, wenn Mitgliedsbeiträge und
Zuschüsse zweckentfremdet werden oder erkennbar gegen Paragraphen der
Satzung verstoßen wird und dadurch die Anerkennung der 'Gemeinnützigkeit
gefährdet ist.

(2)   Im Falle der Auflösung fließt das vorhandene Vermögen, einschließlich aller
vorhandenen Sachwerte der BSG zu. Einzelmitglieder haben keinen Anspruch auf das Spartenvermögen.